
Trotz der Corona-Krise leisten viele Menschen einen tollen Job in diesen Tagen. Das ist nicht immer einfach, weil jeder persönlich in Sorge vor dem Virus ist und vor seinen Herausforderungen. Das nimmt uns alle in Anspruch. Ob Angehöriger der Kranken-, Pflege- oder Heilberufe, Feuerwehrmann oder Polizeibeamte, Liefer- oder Postdienste, an der Kasse oder Theke im Einzelhandel oder am Steuer in Bus und Bahn, im Erziehungs- oder Rettungsdienst, und, und, und. Sicher kann jeder von uns weitere Beispiele nennen.
Auch in der Stadtverwaltung Marl zeigen zahlreiche Mitarbeiter*innen tagtäglich engagierten Einsatz in und trotz der Corona-Krise. Heute will ich – stellvertretend für viele andere – eine Gruppe benennen, weil sie wichtiger Teil meines gestrigen Tages war:
Der Kommunale Ordnungsdienst (KOM) überprüft seit einigen Tagen bis in die Nacht hinein die Regeln zur Eindämmung des Corona-Virus. Einhaltung des Kontaktverbotes, Überprüfung infektionsschutzrechtlicher Schutzmaßnahmen in Betrieben, welche laut Rechtsverordnung noch geöffnet haben dürfen oder das Betretungsverbot von Sportsstätten, Spielplätzen und weiteren Freizeiteinrichtungen bestimmen den Alltag.
Da sich immer noch nicht alle Bürger*innen an die Regeln halten, muss der KOM etwa Menschenansammlungen auflösen, Platzverweise und Ermahnungen aussprechen oder auch sogar Betriebe schließen. Hierbei trifft man leider immer wieder auf äußerst uneinsichtige Personen, die den Mitarbeiter*innen wenig Respekt entgegen bringen. Gleichwohl gibt es auch Verständnis und sogar Dank für die Hinweise und das Engagement meiner Mitarbeiter*innen. Der KOM fungiert ja nicht nur als Kontrollorgan, sondern auch als Ansprechpartner für die Bürgerschaft vor Ort.
Meine Mitarbeiter*innen sind trotz der derzeitigen extremen Belastung hochmotiviert und bewahren auch in hitzigen Situationen stets einen kühlen Kopf. Die Einsatzbereitschaft ist – trotz einer angespannten Personaldecke – sehr hoch. Dies gilt nicht nur für den Außendienst, sondern für das gesamte Ordnungsamt der Stadt Marl (Amt 32), in dem alle Mitarbeiter*innen in zahlreichen Überstunden engagiert und oftmals außerhalb ihrer ursprünglichen Aufgaben dabei mithelfen, den gefährlichen Virus ein Stück weit einzudämmen.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass uns aktuell auch unsere emsigen Schulsozialarbeiter*innen helfen, das Kontaktverbot auf Marls Spiel- und Bolzplätzen zu vermitteln. Die mobile Jugendarbeit unterstützt diese Arbeit auf ihre Weise und informiert Jugendliche und junge Menschen über die Erlasslage. Der Bürgermeister sagt Danke!