
Standortleiter Dr. Jörg Harren stellte in einem längeren Vortrag den Standort Marl und den Konzern Evonik Industries AG vor. Der Chemiepark Marl ist einer der größten Chemiestandorte in Europa. Das Gelände erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 6 Quadratkilometer, eine hochmoderne, chemietypische Infrastruktur. Neben Evonik, ihren Tochtergesellschaften und Beteiligungen sind zwölf weitere Unternehmen im Chemiepark angesiedelt, etwa Sasol, DOW oder Ashland. Die rund 100 Produktionsanlagen stehen in einem engen stofflichen und energetischen Verbund und werden zum größten Teil rund um die Uhr betrieben.
Die 16 Personen starke chinesische Delegation wurde angeführt von Professor Wang Xiaofeng, Vizedirektor der „China Petroleum and Chemical Industry Federation“ (vergleichbar mit dem VCI) und Vize-Generaldirektor Lu Weisheng vom Industrieministerium Chinas. Die Gäste zeigten sich sehr interessiert am Verbundstandort Marl. Bleibt zu hoffen, dass das Interesse irgendwann in einer millionenschweren Investition mündet. Noch sind freie Flächen im Chemiepark verfügbar für chemische Großanlagen. (Foto: Evonik, Dieter Debo)






